Rennwochenende Esplingerode & Lustadt

25. März – Esplingerode

Das erste Rennen am vergangenen Wochenende führte Marti Richter nach Esplingerode in der Nähe von Göttingen. Im Rennen der Männer Eliteklasse KT/ABC warteten 8 wellige Runden à 8,5 Kilometer auf das ca. 80 Mann starke Fahrerfeld. Ein kräftiger Wind machte das Rennen zu einer schnellen und schmerzhaften Angelegenheit. Auf den schmalen, kurvigen Feldwegen musste sich Marti bereits in der ersten Runde den Anschluss an das Feld wieder erkämpfen. Die nächsten drei Runden konnte er sich gut platziert im Feld halten, ehe er kurz nach Start der fünften Runde an der Kuppe der kurzen Steigung nach Start/Ziel im starken Seitenwind reißen lassen musste. Der Kurs bot wenig Gelegenheit zur Erholung, da die Abfahrt besonders windanfällig war. Zusammen mit einem weiteren Fahrer beendete Marti die fünfte Runde, ehe er mit einer Sechsergruppe die verbleibenden drei Runden ebenfalls beendete. „Ich hatte mir für dieses Rennen ohnehin nicht viel erwartet, aber dass es so schnell und hart wird, hat mich etwas überrascht. Zum Glück kam noch eine gute Gruppe und so konnte ich das Rennen als wertvolles Training mitnehmen.“

 

26. März – Lustadt

Tags darauf ging es in die Pfalz zum 1. Lustadter Frühjahrspreis. Eine flache, rund 2 Kilometer lange Runde versprach ein schnelles Rennen in der Männer C-Klasse. 100 Fahrer nahmen die 35 Runden unter die Räder. Marti versuchte sich bereits in den ersten fünf Runden vom Feld abzusetzen, wurde allerdings schnell wieder gestellt. Danach positionierte er sich meist im vorderen Teil des Feldes und fuhr aufmerksam mit. Die Dreiergruppe, die am Ende den Sieg unter sich ausmachen sollte, verpasste er jedoch. Sieben Runden vor Schluss war das Feld schon merklich ausgedünnt und Marti versuchte sich erneut mit einer Attacke, die jedoch sofort von Krämpfen gestoppt wurde. Er konnte sich zwar erholen und bis zum Schluss im Feld ins Ziel kämpfen, für eine Platzierung reichte es jedoch noch nicht. „Bei diesem Rennen wollte ich schon was versuchen, aber meine Kondition ist noch nicht auf dem richtigen Level. Zufrieden bin ich trotzdem, denn das Rennen war ziemlich schnell und ich bin recht gut durchs Feld gekommen. Die Krämpfe am Ende haben mich nochmal herausgefordert und mich etwas eingebremst. Für die nächsten Rennen bin ich aber zuversichtlich.“

Marti Richter beim Rennen in Lustadt. Foto: Holgers Radsportfotos

Marti Richter beim Rennen in Lustadt. Foto: Holgers Radsportfotos

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Titelfoto: Holgers Radsportfotos