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Teilnahmen beim Bergzeitrennen Gersfeld trotz Wind und Regen

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Starker Wind, kalter Regen und eine Strecke, die ohnehin keine Geschenke macht: Das Bergzeitrennen in Gersfeld am 24.10. verlangte allen Teilnehmenden viel ab. Umso schöner ist das Ergebnis aus Vereinssicht:

  • Lennard fuhr auf Platz 3 und belohnte sich für einen starken Auftritt unter widrigen Bedingungen. Er wurde zudem 1. in seiner Altersklasse.

  • Holger stellte sich ebenfalls den widrigen Bedingungen und fuhr den Berg hoch. Auch er wurde 1. in seiner Altersklasse.

Insgesamt nahmen 18 TeilnehmerInnen an diesem herausfordernden Rennen teil.


Bei einem Bergzeitfahren zählt jede Sekunde. Es gibt kaum Windschatten, keine Gruppe, in der man sich verstecken kann, und keine Phase, in der die Strecke von selbst leichter wird. Wer hier vorne landen will, braucht Kraft, Tempogefühl und den Kopf, um auch dann dranzubleiben, wenn Regenjacke, nasse Straße und Seitenwind die Beine noch schwerer wirken lassen.



Ein Podiumsplatz, der viel über die Leistung sagt


Platz 3 bei einem Bergzeitrennen ist nie ein Zufallsprodukt. Gerade in Gersfeld, wo das Profil und die Bedingungen den Rhythmus schnell brechen können, braucht es einen sauberen Lauf von Anfang bis Ende. Lennard musste sich nicht nur gegen die Konkurrenz behaupten, sondern auch gegen das Wetter.



Der Wind spielte dabei eine große Rolle. Auf offenen Abschnitten kann er das Tempo drücken, die Haltung auf dem Rad stören und den Kraftaufwand deutlich erhöhen. Regen bringt eine zweite Schwierigkeit mit: Die Straße wird unruhiger zu fahren, Kurven verlangen mehr Vorsicht, und der Körper kühlt schneller aus. Wer unter solchen Umständen ein Podium erreicht, hat nicht nur gute Beine, sondern trifft auch kluge Entscheidungen.


Gratulation an Lennard zu diesem starken dritten Platz. Das Ergebnis zeigt, wie wertvoll konstantes Training, Rennhärte und Ruhe im Kopf sind. Besonders bei einem Einzelzeitfahren am Berg wird jeder kleine Fehler sichtbar. Zu schnell gestartet, zu hart gegen den Wind gefahren oder zu spät in den Rhythmus gefunden, und schon fehlen am Ende wichtige Sekunden.


Lennard fand offenbar genau die Mischung, die an diesem Tag nötig war: entschlossen genug, um vorne mitzufahren, aber kontrolliert genug, um die Leistung bis ins Ziel zu bringen.





 
 
 

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